Radiosynoviorthese

Definition
Synoviorthese ist hergeleitet von den griechischen Wörtern „Synovialis“ (Schleimhaut) und „Orthese“ (Wiederherstellung). Mit Radiosynoviorthese (RSO) ist eine Wiederherstellung der Gelenkinnenhaut bzw. ihrer Funktion durch lokale Strahlenwirkung nach intraartikulärer Radionuklidapplikation gemeint.
Indikationen:
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Rheumatoide Arthritis
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Seronegative Spondylarthritis (Mb. Bechterew, Mb. Reiter, Psoriasisarthritis)
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Entzündlich aktivierte Arthrosen
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Synovitis nach Kniegelenks-Totalendoprothese (TEP)
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Therapierefraktäre rezidivierende Gelenksergüsse
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Arthropathie bei Hämophilie (zur Blutungsprophylaxe)
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Pigmentierte villonoduläre Synovialitis (PVNS, diffuse Form)
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Borreliose
Erfolgsquote und Therapieeffekt:
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Abhängig von der Art und dem Stadium der Erkrankung
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Beschwerdefreiheit oder deutliche Besserung der Beschwerden in ca. 60–65 % bei aktivierten Arthrosen, über 80 % bei Arthritiden und 70–90 % bei Hämophilie
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Anhalten des Therapieeffektes bis zu 5 Jahre und länger